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Moiken Plath ?

Guten Tag, ich bin Moiken Plath !

"Moiken" ? Ja, genau ! Sie haben sich nicht verhört. So etwas kann einem Mädchen passieren, wenn es auf der nordfriesischen Insel Sylt geboren wird, was bei mir im Mai 1977 geschah.

Wie es wahrscheinlich bei vielen so ist, die ihre Herzensangelegenheit zum "Beruf" machen, haben Tiere schon immer eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Ob es nun die Tiere auf dem Bauernhof meines Großonkels waren, die Ponys auf der Weide gegenüber oder "Bärchen", der kleine Rauhhaardackel unseres Nachbarn. Ein eigenes Tier hatte ich als Kind nicht, da meine Eltern beruflich stark eingespannt waren und wir insgesamt einem Tier nicht gerecht geworden wären. Ich war dafür fast jeden Tag zum Reiterhof, bei Freunden mit Tieren und in der Natur unterwegs.

Unseren ersten eigenen Hund bekamen wir (mein Mann und ich) 1998, also als ich 21 Jahre alt war.
Terriermixdame "Sina" lief uns buchstäblich zu und begleitete uns 15 Jahre bis zum November 2012, schenkte uns eine unvergessliche Zeit mit ihr.
Im Dezember 2007 kam Deutsch-Kurzhaar-Hündin "Akira" (von der Dithmarscher Bucht) dazu, genau so wie unsere ersten Frettchen Billy und Sally.
Seit Oktober 2015 haben wir wieder ein kleines Hunderudel. Deutsch-Kurzhaar Rüde "Toby", den wir aus dem Tierschutz übernahmen, bereichert als "Zweithund" unser Leben und Karfreitag 2017 zog als Dritte im Bunde "Hilla" (vom Siedenfeld) mit 8 Wochen bei uns ein, auch eine DK.

Mit Terriermixdame "Sina" begann mein "Bildungsweg" mit der Überschrift "Hund". Angefangen von den ersten Schritten zu Hause, Besuch einer Hundeschule, wo wir Begleithundeprüfung ablegten und erste Agilityerfahrungen sammelten, über Ausbildungswege zum Hundetrainer, diverse Seminare, Workshops und Selbststudium zu den Themen: Hund, Hundeverhalten, Aggressivität bei Hunden, Spielverhalten, Hunderudel, Jagdhundeausbildung, Hundeernährung, Agility, Mantrailing, B.A.R.F., 1. Hilfe bei Hund und Katze, ZOS (Zielobjektsuche), Longiertraining für Hunde, Apportieren, Selbstcoaching, Bodytalk Hund, Hundeführerschein für Gefahrhunde, Natural Dogmanship... usw.

Der beste Lehrmeister war für mich jedoch das Leben selbst und damit der bellende Vierpfotler, mit dem ich mein neu erworbendes Wissen ausprobiere und täglich zusammen lebe - und der mich jeden Tag aufs Neue begleitet ... und zuweilen herausfordert !

Ja genau, Sie lesen richtig. Trotz all dem, was ich bereits weiß, lerne ich jeden Tag wieder etwas dazu. Die ständige Weiterbildung ist ein fester Bestandteil meiner Qualifikation.  
Ich habe viel von den Hunden, aus den Schulungen, Seminaren, Workshops und Ausbildungen mitgenommen und mir über noch mehr meine eigenen Gedanken gemacht. Fragt mich jemand nach meiner grundsätzlichen Richtung bei der Hundeausbildung, so kann ich ihm kein tolles Schlagwort nennen. Aus all meinem bisherigen Wissen und Erfahrungen suche ich mir immer das heraus, was auf das spezifische Mensch-Hund-Gespann zutrifft. Denn alle Hunde sind wie ihre Menschen unterschiedlich in ihrer Art, ihrem Lernverhalten und ihrem Charakter. Ein Patentrezept gibt es nicht. Und direkt gesagt, ist die eigentliche Aufgabe nicht das Training des Hundes, sondern die Arbeit mit dem Menschen. Dabei gilt zu dolmetschen, was der Hund bedarf, und herauszukitzen, welches der Weg für den Menschen ist, dies für ihn authentisch zu leisten.

Nicht an den Hund habe ich die hauptsächliche Erwartungshaltung, sondern an den Menschen. Der Hund ist bereits "echt Hund" ;o)

"Liebe - Zutrauen - Konsequenz " beschreibt in drei Worten am besten meinen Leitfaden im Leben und der Arbeit mit dem Hund - und was ich weiter vermitteln möchte.

Diese einfachen Wörter sind Ankerpunkte für die von beiden Seiten erfüllte Beziehung zwischen dem Hund und seinem Menschen meiner Meinung nach am Besten. Die Aussage gibt eine klare Linie vor, lässt aber genügend Freiraum für die jeweils Gespannabhängige "Feinabstimmung". Der Hund hat einen einschätzbaren und zuverlässig leitenden Menschen und interagiert mit seinem Mensch. Umgekehrt hat der Mensch einen unschätzbar wertvollen Kameraden an seiner Seite, auf den er sich auch mal einlassen kann - und z.B. auf einer Fährte mitten in der Nacht oder bei der Mantrailing Arbeit verlassen muss.

Bei einem Vortrag eines bekannten Forschers lernte ich die Aussage: "Das Verhalten der Mitglieder eines Rudels ist Variabel, aber immer eindeutig, " kennen und hatte zunächst ein Fragezeichen im Gesicht. In der weiteren Ausführung wurde es logischer. Definitiv besteht in einem Rudel eine natürliche Ordnung und es gibt eine "Leitfigur". Jemand muss schließlich der Chef sein. Aber es gibt wesentlich mehr Hunde (oder Wölfe), die sich lieber anleiten lassen, statt ständig selbst den Stress des Aufpassens, der Futtersuche, Streitschlichtung, ... usw. zu haben. Erfüllt der Mensch mit seinen Taten und seinem Verhalten diese Anforderungen, ist der Hund gerne bereit sich anzudocken und leiten zu lassen. Ist dies nicht der Fall, vermittelt der Mensch keine Souveränität oder Sicherheit, kommt es zu "Problemen" aus unserer Sicht. Dabei hat der Mensch - meistens unbewusst - den Hund zu diesem Selbstschutzverhalten herausgefordert. Ist diese Position gefestigt, darf man auch - wie z.B. eine Hundemutter bei ihren Welpen - das eine Mal auf eine Spielaufforderung eingehen und wenn man gerade etwas anderes macht, ein anderes Mal ablehnen. Hauptsache man drückt dies für den Hund verständlich und klar aus.   

Von 2011 bis 2013 habe ich eine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin absolviert und mit "Sehr gut" abgeschlossen. Zu der Ausbildung entschloss ich mich, nachdem unsere eigene Jagdhündin einen Unfall hatte. Wir sind seinerzeit viele Kilometer bis zum nächsten Tierphysio gefahren und waren sehr positiv überrascht von der erzielten Wirkung. Ich entschloss mich daraufhin zu der Ausbildung, um den Menschen dies näher zu bringen und anderen Tieren helfen zu können. Die Erkenntnisse meiner Physioausbildung fließen in meine Arbeit mit den Hunden ein, egal ob Welpe, Jagdhund- bzw. Arbeitshund, Familienhund oder Sportler.  

Ein spezielles Anliegen von mir ist die typgerechte Beschäftigung des Vierläufers und die Näherbringungen der Möglichkeiten, die Sie mir ihrem Vierläufer zu Hause haben. Einfach nur Gassi führen ist nicht genug, um einen ausgeglichenen Hund zu haben. Dieser will mental und (soweit möglich) körperlich gefordert werden. Ich nutze dafür einige Hundesportarten, die jedoch bei mir keinen Turnierhintergrund haben, sondern der Bindung und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund förderlich sein soll. Und wer nicht regelmäßig zu mir kommen kann, mit dem versuche ich im eigenen Umfeld etwas zu finden und umzusetzen.

Ich könnte noch eine endlose Liste weiter führen, denn das Thema "Hund" ist gerade erst am Anfang. Doch genug erzählt ... gehen wir gemeinsam auf die "Reise Hund".
Moiken Plath, Andreßenweg 1, 25718 Friedrichskoog
Tel.: 0 48 54 - 92 47 oder 0170 - 328 45 54, E-Mail: info@dog-ways.de
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